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Über Mich
Levana Silberstein aka Alexandra
Fuengerlings, geb. als Tochter eines Diplom-
Ingenieurs und einer Bildhauerin, aufgewachsen in NRW,
ist Autodidaktin.
Zunächst arbeitet sie als Fotografin in Düsseldorf.
Während ihres Auslandsaufenthalt in Madrid entdeckt sie
die Liebe zur Malerei, wo sie mit Begeisterung die
Anregungen des Kubismus aufnimmt. Häufige Besuche in
avantgardistischen Galerien beeinflussen die
künstlerische Entwicklung. Entscheidende Anregungen für
ihre abstrakte Umwandlung von Stimmungen entnimmt Levana
der Fotografie. Nach
Ihrer Rückkehr nach Deutschland arbeitet sie noch einige
Zeit in Düsseldorf, bevor sie sich 1996 entschließt,
nach Berlin zu gehen. Nach längerer Tätigkeit im
kaufmännischen Bereich wendet sich Levana erst später
ganz der Malerei zu.
Am
Beginn des malerischen Werkes war ihre Malweise
dekorativ und einfach, mit fließenden Formen und klaren
Farben. Offenbar entsprach die effektvoll-dekorative
Malweise den Zeitgeschmack, Levana erhält zu dem
Zeitpunkt viele Auftragsarbeiten. Beeinflusst von der
neuen Umgebung und der ehemaligen Nähe zum Ruhrgebiet
setzt sich in den Werken bald eine kritische und
provokative Haltung durch. Das Zusammenspiel von Farbe &
Struktur bestimmten die Kompositionen. Farben und Formen
werden autonom und befreien sich völlig vom
Gegenständlichen, es geht nicht mehr um malerische
Lösungen, sondern um den Ausdruck innerer Bewegung durch
Farbe. Unablässiges Experimentieren im Suchen nach der
Wiedergabe der Ansichten legt den Prozess des
künstlerisch-darstellerischen offen; die Reflexion über
das Abbilden selbst ist der eigentliche Gehalt des
Schaffens. Auf
der einen Seite sind die Werke geprägt von kubistischen
und geometrischen Elementen, zum anderen angelehnt an
den Expressionismus.
Levana Silberstein wohnt in Berlin - Wedding. Sie liebt
ihre Stadt, die Großstadt als Bühne und Lebensraum, das
Spiel mit der Illusion und Wirklichkeit, die sie in
ständiger Weiterentwicklung in rhythmisch-abstrakten
Strukturen zum Ausdruck bringt. Ihre Gemälde spiegeln
den Dialog mit sich selbst als das Protokoll seelischer
Empfindungen.
Zitat: „Die Entwicklung eines Bildes ist ein Prozess,
manchmal sind die Farben und Formen bereits in meinem
Kopf und ich versuche, dies auf der Leinwand zum
Ausdruck zu bringen. Oftmals lasse ich auch meiner
Intuition freien Lauf und meine Emotionen werden zu
Farbkontrasten und Strukturformen. Allerdings ist der
Prozess nie abgeschlossen, auch, wenn das Bild bereits
an der Wand hängt. Auch der Betrachter setzt sich mit
dem Werk auseinander, entwickelt Ideen und
Vorstellungen, der Prozess endet nie, es ist ein
ständiger Dialog, nur so lebt es.“ |